Matthäuskirche (MA Neckarau) Konzert des Matthäus Chores „Suche Frieden und jage ihm nach!“

Samstag, 09.11.2019 um 19:00 Uhr

Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Reservierungsschluss: 6.11.2019 16 Uhr

Kartenwünsche bitte ans Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch unter 0621 44599550 oder besuchen Sie uns in den Sprechstunden)

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KONZERT DES MATTHÄUSCHORES „SUCHE FRIEDEN UND JAGE IHM NACH!“

Matthäuskirche Mannheim Neckarau Rheingoldstr.

Friedenskonzert am 9. November 19 Uhr

Frieden beginnt mit einem Lächeln, sagte einst Mutter Teresa. Mit einem Lächeln beginnt idealerweise auch jedes Gesangsstück. Daraus könnte man folgern, dass jedes Gesangsstück mit Frieden beginnt. Mit dem – besonders in diesem Jahr – allgegenwärtigen „Dauerbrennerthema“ Frieden möchten wir uns in einem besonderen „Friedenskonzert“ am 9. November eingehend beschäftigen. Mit diesem – bewusst auf das geschichtsträchtige Datum 9.11. gelegten – Konzert werden wir die im letzten Jahr mit der Jenkins-Messe begonnene Reihe besonderer Konzertformate fortsetzen.

Im Gegensatz zu der Thematik „Frieden zwischen den Religionen“ der Jenkins-Messe beleuchten wir diesmal den Frieden von allen Seiten durch Musik- und Zeitgeschichte. Durch die Jahrhunderte, von Gregorianik bis zu zeitgenössischen Werken, veranschaulichen wir die vielfältigen Wahrnehmungen und Facetten des Begriffes Frieden. Frieden ist nicht nur der Gegensatz von Krieg. Er kann auch als Wunsch nach innerem Frieden oder als Frieden in Form eines Segenswunsches interpretiert werden, ebenso wie als Bitte um Frieden.

All diese Aspekte und Wünsche haben Komponisten über die Zeit hinweg auf ihre eigene Art und Sichtweise vertont. Als Beispiele seien hier nur Namen wie Mendelssohn, Buxtehude, Schütz und T.L. da Vittoria für die früheren Epochen genannt. Auch in der Musik von Taizé findet sich die Friedensthematik – einfach und doch eindringlich vertont in mehreren Sprachen quasi als internationale Botschaft.

Zeitgenössische Komponisten wie Rutter, Jenkins und Pärt eröffnen neue Klangwelten.

Besonderen Fokus möchten wir jedoch auf ein Werk des lettischen Komponisten Peteris Vasks legen. Mit seinem Werk „Dona nobis pacem“ aus den Jahren 1995/1996 – von Kritikern als komponierte Ikone bezeichnet – möchte Vasks den Zuhörer mit sicherlich ungewohnten Klängen in eine andere, friedlichere Welt versetzen. Gleichzeitig sind diese Klänge aufwühlend und doch emotional berührend.

Mit Begleitung durch ein Streicherensemble laden wir unsere Zuhörer ein, sich mit uns auf dem Weg durch die Jahrhunderte mit Frieden zu beschäftigen und beim Zuhören Frieden zu finden.

Lassen Sie sich von uns durch den musikalischen Frieden der diversen Komponisten und Epochen führen und – wer weiß – vielleicht zaubern wir Ihnen ja ein Lächeln ins Gesicht?!

Heike Müller