Musikalische Akademie des Nationaltheater Orchesters Mannheim – 4. Konzert

Mo. 20. Jan 2020, 20 Uhr und Di. 21. Jan 2020, 20 Uhr

Wo: Mozartsaal, Rosengarten Mannheim, Rosengartenpl. 2, 68161 Mannheim

Wie viele: Montagskonzerte 30 Karten, Dienstagskonzerte 30 Karten. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Bitte reservieren Sie frühestens 4 Wochen und spätestens 1 Woche vor dem Konzert.

Sie bestellen Ihre telefonisch beim Kartenbüro der Musikalischen Akademie unter 0621 / 26044 ( (Unsere Öffnungszeiten sind Mo, Di, Do, Fr: 10–14 Uhr und Mi 14–18 Uhr) Bitte geben Sie bei der Reservierung an, dass Sie Kulturpass-Inhaber sind.

Abholen müssen Sie Ihre Eintrittskarte bis spätestens 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung. Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Es kann zu großen Wartezeiten kommen. Das Veranstalter behält sich vor bei verspäteter Abholung die Tickets anderweitig zu vergeben.

Die Reservierung ist für Sie verbindlich.

Wenn Ihnen etwas dazwischen kommt (Krankheit o.ä.), sagen Sie bitte unbedingt rechtzeitig beim Kartenbüro der Musikalischen Akademie ab.

Einführungsgespräch 19:15 Uhr, Mozartsaal

4. Konzert

  • 20. Jan 2020, 20 Uhr
  • 21. Jan 2020, 20 Uhr
  • Rosengarten, Mozartsaal
  • Alexander Soddy
  • Dirigent
  • Jean-Jacques Goumaz
  • Oboe
  • Richard Strauss (1864–1949)
  • Konzert für Oboe und Orchester D-Dur TrV 292
  • Richard Strauss (1864–1949)
  • Eine Alpensymphonie op. 64 TrV 233

1945 sah Strauss sein Lebenswerk eigentlich als beendet an: „Die Noten, die ich … jetzt noch für den Nachlaß zusammenschmiere, haben keinerlei musikgeschichtliche Bedeutung.“ Was für Strauss eine bloße „Handgelenksübung“ war (da man ja schließlich „nicht den ganzen Tag Wieland lesen und Skat spielen“ könne), resultierte in einem elegant ausgestalteten Oboenkonzert, das auch dem fähigsten Instrumentalisten das Äußerste abverlangt. Über ganze 57 Takte rankt sich die eröffnende Solokantilene, eine fein gesponnene Gesangsszene, in die nach und nach Viola, Klarinette und Englischhorn als Dialogpartner mit einstimmen.

Die Besetzung der Alpensymphonie ist so groß wie vielfältig. GMD Alexander Soddy scheut keine Mühen für die musikalische Hochgebirgswanderung: In einem Dutzend tonmalerischer Stationen, vom morgendlichen Anstieg zur Gipfelvision und einer gefahrvollen Rückkehr ins Tal, hat Strauss eine der vielleicht schönsten Naturbeschreibungen des 20. Jahrhunderts imaginiert. An Inspiration für seine majestätische Bergwelt wird es ihm nicht gefehlt haben: Komponiert wurde das Werk in einer pittoresken Berghütte am Fuß der Alpen.