Musikalische Akademie des Nationaltheater Orchesters Mannheim – 5. Konzert – eingeschränkter Zugang! Es werden nur ca. 950 Personen eingelassen.

Mo. 09. Mrz 2020, 20 Uhr und Di. 10. Mrz 2020, 20 Uhr

Wo: Mozartsaal, Rosengarten Mannheim, Rosengartenpl. 2, 68161 Mannheim

Wie viele: Montagskonzerte 30 Karten, Dienstagskonzerte 30 Karten. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Bitte reservieren Sie frühestens 4 Wochen und spätestens 1 Woche vor dem Konzert.

Sie bestellen Ihre telefonisch beim Kartenbüro der Musikalischen Akademie unter 0621 / 26044 ( (Unsere Öffnungszeiten sind Mo, Di, Do, Fr: 10–14 Uhr und Mi 14–18 Uhr) Bitte geben Sie bei der Reservierung an, dass Sie Kulturpass-Inhaber sind.

Abholen müssen Sie Ihre Eintrittskarte bis spätestens 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung. Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Es kann zu großen Wartezeiten kommen. Das Veranstalter behält sich vor bei verspäteter Abholung die Tickets anderweitig zu vergeben.

Die Reservierung ist für Sie verbindlich.

Wenn Ihnen etwas dazwischen kommt (Krankheit o.ä.), sagen Sie bitte unbedingt rechtzeitig beim Kartenbüro der Musikalischen Akademie ab.

Einführungsgespräch 19:15 Uhr, Mozartsaal

 

Musikalische Akademie des Nationaltheater Orchesters Mannheim – 5. Konzert

  • 09. Mrz 2020, 20 Uhr
  • 10. Mrz 2020, 20 Uhr
  • Rosengarten, Mozartsaal
  • Roderick Cox
  • Dirigent
  • Maximilian Hornung
  • Violoncello
  • Zoltán Kodály (1882–1967)
  • Tänze aus Galánta
  • Édouard Lalo (1823–1892)
  • Konzert für Violoncello und Orchester d-Moll
  • Maurice Ravel (1875–1937)
  • Pavane pour une infante défunte
  • Béla Bartók (1881–1945)
  • Der wunderbare Mandarin op. 19

Bartók und Kodály waren ihr Leben lang nicht nur in Freundschaft, sondern auch einer engen musikalischen Partnerschaft verbunden. Nach gemeinsamen ethnologischen Reisen in den 1920er-Jahren publizierten die Quasinachbarn eine Edition ungarischer Volkslieder. Kodálys Tänze aus Galánta sind eine Hommage an eine bekannte ungarische Kapelle, deren temperamentgeladenen Tänze den jungen Kodály zu einer eigenen, nicht minder feurigen Komposition inspirierten.

Bartóks Interesse wiederum galt hauptsächlich der bäuerlichen Folklore, und gerade die Bauerntänze brachten ihn „auf die Möglichkeit einer vollständigen Emanzipation von der Alleinherrschaft des bisherigen Dur-Moll-Systems“. Diese Offenbarung bestimmt die musikalische Tonsprache seiner einaktigen Tanzpantomime Der wunderbare Mandarin, die mit ihrem freien Dissonanzgebrauch in einer Verwandtschaft zu Werken Strawinskys und Prokofjews steht.

Aus dem mediterranen Raum schöpfen die beiden Franzosen: In seinem Konzert für Violoncello und Orchester, das zu den bekanntesten Konzerten im Cellorepertoire zählt, erinnert sich Édouard Lalo an seine spanische Heimat. Konventionelle Formen versuchte Lalos Zeitgenosse Ravel neu zu erfinden: So auch in seiner zehnminütigen Pavane, einem ursprünglich aus Padua stammenden Schreittanz, „wie er von einer kleinen Prinzessin, wie Velázques sie am spanischen Hof gemalt hatte, wohl hätte getanzt werden können“.