Nationaltheater (MA) – Richard Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg (Oper)


So, 25. November 2018, 16 Uhr, Kurzeinführung 15:30 Uhr

Wo: Nationaltheater am Goetheplatz – Opernhaus -> Spielstätten und Anfahrt

Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Kartenwünsche bis 19. November beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550)

Damit bei diesem raren Ereignis alle Opernfreunde gleichermaßen eine Chance haben, versuchen wir folgendes Prozedere:

  • Jeder Kartenwunsch, der bis 14. November eingeht, wird gleichberechtigt behandelt.
  • Sollte es mehr Interessenten als Karten geben, wird gelost.
  • Benachrichtigungen gibt es umgehend nach dem Stichtag; Sie können Ihre Karte dann – wie gewohnt – direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.
  • Sollten nach dem 14. November noch Karten verfügbar sein, gilt wieder: wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Die Meistersinger von Nürnberg

Richard Wagner

in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: 5 Stunden und 30 Minuten

Premiere: So, 28. Oktober 2018

Wieder einmal war Richard Wagner in Geldnot geraten. Eine publikumswirksame, komische Oper sollte hier schnelle Abhilfe schaffen: Seine »Meistersinger von Nürnberg« wurden schließlich aber weit mehr als nur komisch. Angesiedelt im altdeutsch-idyllischen Nürnberg des 16. Jahrhunderts, lässt Wagner junge Liebe gegen die Starrheit einer mit allen Mitteln aufrechterhaltenen Tradition antreten. Eva, die Tochter des Goldschmiedemeisters Pogner, hat sich in Walther von Stolzing verliebt. Der jedoch kann sie nur heiraten, wenn er den von Evas Vater ausgeschriebenen Sängerwettstreit gewinnt und mit seinem Preislied die gestrengen Meistersinger überzeugt. Hans Sachs erkennt das Potenzial des jungen Ritters und verhilft ihm – und der »deutschen Kunst« – schließlich zum Erfolg.

Regisseur und Bühnenbildner Nigel Lowery liebt nach eigenen Worten genau diese »deutsche Kunst«, was ihn nicht daran hindert, ihr mit seinem unverkennbar britischen Humor zu Leibe zu rücken. Und ihr zum 150. Jubiläum der Uraufführung, befreit von falschem Pathos, ganz neue Facetten abzugewinnen.