Nationaltheater (MA) – Warten auf Godot

Sa, 9. November 2019, 19:30 Uhr

Wo: Nationaltheater am Goetheplatz – Schauspielhaus -> Spielstätten und Anfahrt

Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Die Tickets des NTM haben nun den VRN-Button(VRN Kombi Ticket). Dies ermöglicht die kostenfreie Hin- und Rückfahrt zur NTM-Veranstaltung mit öffentlichen Verkehrsmittel.

Reservierungsschluss: 30.10.2019, 19 Uhr

Kartenwünsche bitte ans Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch unter 0621 44599550 oder besuchen Sie uns in den Sprechstunden)

Abholung der Karten:
Ihre Karte bekommen Sie direkt an der Abendkasse im Nationaltheater. Bitte kommen Sie frühzeitig.

Falls Sie in Heidelberg, Schwetzingen und Speyer wohnen können Tickets zugesendet werden, damit die kostenfreie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel mit dem VRN-Button möglich ist. Das funktioniert wenn Sie bei der Reservierung Ihre Adresse angeben!

Bei einigen Veranstaltungen gibt es eine große Nachfrage. Es freut uns Ihnen ein so umfangreiches Veranstaltungsprogramm bieten zu können.

Wir wollen die Tickets gleichmäßiger und gerechter verteilen. Die Reservierungen sind für Sie, als Gast, verbindlich. Alle Reservierungen des Kulturparkett Rhein-Neckar e.V. haben aber einen Verlosungsvorbehalt.

Das heißt: Wir behalten uns vor die Tickets/Reservierungen zu verlosen wenn sich mehr Interessierte melden als Plätze vorhanden sind.

Nur wenn Sie kein(e) Ticket/Reservierung bekommen werden Sie benachrichtigt!

Es gelten unsere Spielregeln / Wichtige Hinweise zur Verbindlichkeit von Reservierungen.

Warten auf Godot

Samuel Beckett

Premiere: Sa, 19. Oktober 2019

aus dem Französischen von Elmar Tophoven

Er wird nicht kommen, dieser ominöse Godot, aber erwartet wird er trotzdem. Vielleicht lieber gehen? Aber was, wenn er doch kommt? In diesem Dilemma stecken Wladimir und Estragon fest, es gibt kein Vor und kein Zurück. Maximal oszilliert die Handlung von Samuel Becketts Theaterstück »Warten auf Godot« zwischen einem desillusionierenden »noch nicht« und einem hoffnungsvollen »sicher bald«. Die beiden Protagonisten sitzen ihre Zeit ab, sitzen ihre Existenz aus: In einer leeren Landschaft vertreiben sie sich die Zeit mit Spielchen und spüren Erinnerungen nach, die sich mehr und mehr abnutzen.

Mit diesem Herzstück des absurden Theaters beschrieb Beckett 1948, als die Wunden des Zweiten Weltkriegs noch frisch waren, die Sehnsucht des Menschen nach einer unbestimmten Erlösung, die ihn von der ewigen Frage nach dem Sinn des Daseins befreit. In unserer Zeit des medialen Dauerfeuers scheint die Diktatur der einfachen Antworten besonders attraktiv. Sandra Strunz inszeniert Becketts ungebrochen erfolgreiches Werk als Bestandsaufnahme der Moderne, in der sich die erwarteten Erlöser stetig multiplizieren und in der Vielen von uns das Handeln trotz besseren Wissens so schwer fällt.

#janeinvielleicht #daseinsdilemma #wielangenoch #wobleibterdenn