Nationaltheater Mannheim (MA) – Siebenundzwanzig Jahre – Ein Stück über die Klimakrise

Fr 03.04.2020 19:30 Uhr

Wo: Nationaltheater am Goetheplatz – Schauspielhaus –>  Spielstätten und Anfahrt

Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Die Tickets des NTM haben nun den VRN-Button(VRN Kombi Ticket). Dies ermöglicht die kostenfreie Hin- und Rückfahrt zur NTM-Veranstaltung mit öffentlichen Verkehrsmittel.

Das Kulturparkett dankt den Freunden und Förderern des Nationaltheaters Mannheim e.V. für die freundliche Unterstützung.


Kartenwünsche richten Sie bitte vom 17.3.- 29.3.2020 ans Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch unter 0621 44599550 oder besuchen Sie uns in den Sprechstunden)

Abholung der Karten:
Ihre Karte bekommen Sie direkt an der Abendkasse im Nationaltheater.

Ihre Eintrittskarte holen Sie bitte bis spätestens 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung. Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Es kann zu Wartezeiten kommen. Das Theater behält sich vor bei verspäteter Abholung die Tickets anderweitig zu vergeben.

Falls Sie in Heidelberg, Schwetzingen und Speyer wohnen können Tickets zugesendet werden, damit die kostenfreie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel mit dem VRN-Button möglich ist. Das funktioniert wenn Sie bei der Reservierung Ihre Adresse angeben!

Bei einigen Veranstaltungen gibt es eine große Nachfrage. Es freut uns Ihnen ein so umfangreiches Veranstaltungsprogramm bieten zu können.

Wir wollen die Tickets gleichmäßiger und gerechter verteilen. Die Reservierungen sind für Sie, als Gast, verbindlich. Alle Reservierungen des Kulturparkett Rhein-Neckar e.V. haben aber einen Verlosungsvorbehalt.

Das heißt: Wir behalten uns vor die Tickets/Reservierungen zu verlosen wenn sich mehr Interessierte melden als Plätze vorhanden sind.

 

Siebenundzwanzig Jahre – Ein Stück über die Klimakrise

Premiere: Sa, 14. März 2020
von Gernot Grünewald & Ensemble
Uraufführung

Sowie mit: Mia Aurora Claus, Melina Gebhardt, Ruwen Kreutzer, Jakob Linnebank, Zofia Luczynska, Jan Henri Müller, Marlit Schölch, Leon Strässer, Merle Wagner // Monika Altnöder, Hubert Bardenheuer, Katharina Burgdorf, Natalia Lévano Casas, Thilo Dörfler, Florian Ederle, Sönke Hoffmann, Stella Jardas, Hana Kadria, Angelika Kopp, Ina Krehbiel, Thien Pham, Edi Schlüter, Ernst Schoffers, Estella Tambini Stollwerck, Anna Struve, Hermann Theisen, Ulla Zellmann-Seyfferth

Zu heiße Sommer, zu kalte Winter, Wirbelstürme, Tsunamis, untergegangene Inselstaaten, Dürrekatastrophen … Seit Jahrzehnten beschäftigen der Klimawandel und seine Folgen Wissenschaftlerinnen und Politiker, Aktivistinnen und Journalisten. So wie ein Asteroid, der sich langsam und bedrohlich der Erde nähert, so bahnt sich eine Umwälzung an, die das »Menschheitszeitalter«, das Anthropozän, mindestens so radikal verändern wird wie der Einschlag eines Himmelskörpers. Mit einem Unterschied: der Asteroid, das sind wir selbst. Unser politisches Handeln und unsere individuellen Lebensentscheidungen werden darüber entscheiden, ob wir die vorhersehbare Katastrophe aufhalten oder geschehen lassen. Nach aktuellen Berechnungen der Forschung bleiben uns noch 27 Jahre, um den CO2- Ausstoß zu reduzieren und so die globale Erwärmung auf 2 Grad Celsius zu begrenzen. Aktuell verbrennen wir jährlich 42 Gigatonnen CO2 pro Jahr, der höchste Wert, den es je gab, der zudem jährlich um 2 Prozent wächst. Um 2 Grad zu halten, darf ein verbleibendes CO2-Budget nicht überschritten werden, das der Weltklimarat aktuell mit einem Wert von 1100 Gigatonnen angibt. Verbrennen wir weiterhin 42 Gigatonnen pro Jahr, bleiben uns noch 27 Jahre, bis dieses Budget aufgebraucht ist. Für 1,5 Grad Celsius sind es nur 10 Jahre. Was hält uns eigentlich davon ab, die Klimakatastrophe aufzuhalten? Was in uns will nicht wahrhaben, dass das Haus schon brennt?

Regisseur Gernot Grünewald inszeniert nach einer Recherche zur aktuellen Klimaforschung eine theatral-musikalische Versuchsanordnung, in der sich Alltagshandeln und Endzeitszenario begegnen und Mannheimer Bürger und Schauspieler gemeinsam erforschen, ob die Menschheit noch zu retten ist. Oder ob sie wie ein tragischer Held sehenden Auges ins Verderben rennt.

 

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