NTM (MA) – Carmen


Fr, 25.05.2018, 19.30 Uhr

Wo: Nationaltheater MannheimOpernhaus
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis drei Tage vorher beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Kurzeinführung um 18.30 Uhr im Oberen Foyer

Carmen

Tanzstück von Yuki Mori
Musik von Georges Bizet, Rodion Shchedrin und Joseph Schwantner

Ob gesungen oder getanzt, Bizets Klassiker »Carmen« nach der Novelle Prosper Merimées bleibt ein Meisterwerk der leidenschaftlichen Extraklasse. Der japanische Gastchoreograf Yuki Mori widmet sich dieser Mischung aus Liebe, Lust und Tod und kreiert eine Neuinterpretation für die Mannheimer Compagnie. Der Abend entführt in die Hitze Spaniens und erzählt von der Begegnung des baskischen Soldaten Don José mit der verführerischen Zigeunerin Carmen, wie er der stolzen und freiheitsliebenden Frau verfällt, zum Räuber und Mörder aus Eifersucht wird und schließlich auch Carmen tötet. Die feurigen Melodien von Rodion Shchedrins Carmen Suite nach Georges Bizet spiegeln das Temperament der Charaktere und sind – live gespielt vom Nationaltheater-Orchester – ein mitreißender Hörgenuss. Der verhängnisvollen Liebesgeschichte Josés und Carmens stellt Mori einen abstrakten Teil voran und untersucht, was es bedeutet, Teil einer Gruppe zu sein, sich anzupassen oder aus ihr auszubrechen. Für dieses Spiel um Zugehörigkeit, Freiheit und Identität schafft die Musik des zeitgenössischen Komponisten Joseph Schwantner die ideale Atmosphäre.

Dauer: ca. 2 Stunde, inkl. einer Pause.

Die angegebene Dauer ist lediglich ein Richtwert.

Der ehemalige Thoss-Tänzer Yuki Mori ist seit der Spielzeit 2012/13 Künstlerischer Leiter und Chefchoreograf der Sparte Tanz am Theater Regensburg. Seine Arbeiten wurden international mehrfach ausgezeichnet und seine Choreografie The House erst 2016 für den deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert.