Schillertage (MA) – F. Schiller: Die Räuber (Schauspiel Köln)

Mo, 24. Juni 2019, 19 Uhr (Kurzeinführung 18:30 Uhr)

Wo: Nationaltheater am Goetheplatz – Opernhaus -> Spielstätten und Anfahrt

Wie viele: 15 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Reservierungsanfragen richten Sie bis vier Tage vor der Veranstaltung ans Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550 oder direkt in den Sprechstunden). Nach Bestätigung können Sie mit ihrem Kulturpass eine Eintrittskarte direkt an der Abendkasse abholen.

Kurzeinführung um 18:30 Uhr im Unteren Foyer | Im Anschluss an die Vorstellung Publikumsgespräch im Unteren Foyer

Friedrich Schiller:

Die Räuber

Schauspiel Köln

Mit einem Monolog über die Freiheit von Carolin Emcke

Schillers großes Freiheitsdrama, das seit seiner Uraufführung am Nationaltheater Mannheim vor 237 Jahren durch seine Wucht, Gewaltdarstellungen und destruktiven Leidenschaften das Publikum zu verstören vermag, stellt die auch heute noch brisante Frage, wann unbedingter Freiheitswille und Idealismus in Terror und Zerstörung umschlagen.

Mit den Brüdern Karl und Franz Moor stellt Schiller zwei höchst unterschiedliche und radikale Lebensprinzipien einander gegenüber. Franz fühlt sich von der Natur, der Familie und der Welt benachteiligt und will den eigenen Vater und mit ihm die gesamte Weltordnung vernichten. Karl, der zunächst für seine humanistischen Ideale kämpft, verliert jedes Maß und wird zum Verbrecher. Während Franz zu Hause auf infame Weise gegen Bruder und Vater intrigiert, geht Karl in die Wälder, um eine Räuberbande zu gründen. Beide revoltieren auf ihre Weise gegen die gesellschaftliche Ordnung. Nach Jahren des Räuberdaseins kehrt Karl nach Hause zurück. Er erkennt die Ränke seines Bruders und schwört Rache, doch die Zerstörung der Familie ist nicht mehr aufzuhalten.

Ersan Mondtag ist Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner und ein Shooting Star der zeitgenössischen Theaterszene. Seine Inszenierungen wurden bereits mehrfach zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Mondtags phantasievolle und bildgewaltige Regiearbeiten verbinden Theater, Musik und bildende Kunst.

Dauer: 3 Stunden und 50 Minuten, inkl. einer Pause

Programm der Schillertage (20. – 30. Juni 2019; diverse Veranstaltungen auch mit freiem Eintritt!)