SWR Festspiele Speyer – Tenebrae Choir, Lamentationes


Sonntag, 20. Mai, 20 Uhr

Wo: St. Joseph in Speyer
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann im Kulturparkett Laden in Mannheim (S3, 12) abholen.

Lamentationes

TENEBRAE CHOIR
Nigel Short Leitung

Alonso Lobo 1555 – 1617
Versa est in luctum
Tomás Luis de Victoria 1548 – 1611
Tenebrae factae sunt.
Responsoria und
Lamentationes für den
Karsamstag (Auswahl)
Officium defunctorum.
Missa pro defunctis (1605)

Das Ensemble wählte als Namen einen musikalischen Typus, der die kühnsten Kompositionen hervorbrachte: »Tenebrae«, die Klang-Gedanken über die Leidens- und Todesnacht, in die das Licht der Hoffnung strahlt. Das Programm ergänzt dasjenige vom 1. Mai um die Tonkunst der iberischen Spätrenaissance.

Alonso Lobo und Tomás Luis de Victoria wirkten am spanischen Hof; Lobo als Kapellmeister Philipps II., Victoria als geistlicher Beistand und Musiker bei dessen Schwester, Kaiserin Maria. Beide orientierten sich am Stil Palestrinas, gaben ihm jedoch eine Wendung, welche die spanische Kunstmusik weit über ihre Epoche hinaus beeinflusste. »Versa in luctum« gilt als Lobos, die Motetten für die Karwoche gelten als Victorias Hauptwerk. Dessen Requiem, auf den Tod seiner Dienstherrin geschrieben, war zugleich die letzte Komposition, die er selbst an die Öffentlichkeit gab.