SWR Schwetzinger Festspiele (Dreifaltigkeitskirche Speyer) – Hölderlin-Gesänge III – SWR Vokalensemble

Fr, 22. Mai 2020, 19:30 Uhr

Wo: Dreifaltigkeitskirche, Große Himmelsgasse 3A 67346 Speyer.

Wie viele: 4 Karten stehen dem Kulturparkett zur Verfügung.

Für alle Veranstaltungen der SWR Schwetzinger Festspiele 2020 gibt es pro Kulturpassinhaber zusammen nur 1 Ticket. Zusätzliche Eintrittskarten kann man über die Nachrückerliste, wenn noch Plätze frei sind, bekommen.

Sie reservieren ab 2 Wochen vor dem jeweiligen Konzert beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) oder in den Sprechstunden in Mannheim oder in der Sprechstunde in Schwetzingen am dienstags von 17-19 Uhr in den Räumen des Schwetzinger Büros in der Hebelstraße 6 (AWO) und können Ihre Eintrittskarte  dann in den Sprechstunden in Mannheim abholen.

Gäste aus Heidelberg, Schwetzingen, Oftersheim, Speyer und Ludwigshafen können, die Tickets per Post bekommen. Bitte geben Sie bei der Reservierung Ihre Adresse und Telefonnummer an.

Verlosungsvorbehalt

 

 Programm:
Johannes Brahms (1833–1897)
Vier Quartette für Chor und Klavier op. 92 und 112
Carlos Bermejo (*1965)
„Früh kommt die Nacht“ für Klavier zu vier Händen und 16 Stimmen (Uraufführung, Kompositionsauftrag)
Heinz Holliger (*1939)
„Die Jahreszeiten“ für Chor a cappella kombiniert mit
Epigramme für vier Stimmen auf einen Text von Friedrich Hölderlin (Uraufführung)
Johannes Brahms
Schicksalslied für Chor und Orchester op. 54, Fassung für Chor und Klavier
Mitwirkende:
SWR Vokalensemble
Yukiko Sugawara & Tomoko Hemmi, Klavier
Yuval Weinberg, Dirigent

Im Schickalslied treffen sie sich, der Dichter Friedrich Hölderlin und der Komponist Johannes Brahms, und bleiben doch auf Distanz. Hölderlins Hyperion-Text endet mit dem Sturz der Menschen ins Ungewisse; Brahms lässt diesem die Sicht aufs Hoffnungslicht der Genien folgen und wandelt so die Perspektive. Der Weg zu diesem Werk führt von Brahms’ Quartetten und Chören über zwei neue Kompositionen. Der Spanier Carlos Bermejo komponierte eine klangräumliche Reflexion über Brahms und sein letztes Stück aus Opus 104. Heinz Holliger, der Schweizer Komponist, Dirigent und Oboist, setzte sich immer wieder mit Friedrich Hölderlin und seinen Sprachkunstwerken, besonders mit den Gedichten auseinander, die jener im Tübinger Turm schrieb, mit „Scardanelli“ signierte und irgendwann zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert datierte. Es gibt in Holligers Oeuvre so etwas wie einen „Hölderlin-Klang“ – eine künstlerische Wahlverwandtschaft.

Der Kompositionsauftrag an Carlos Bermejo wurde finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung