Wann: 28. Mai 2026 | 17:00 Uhr
Universität Heidelberg, Neue Aula
Die Welt, wie wir sie kannten, kippt: Die regelbasierte Ordnung erodiert, internationale Institutionen werden ausgehöhlt, und dort, wo Recht gelten sollte, setzt sich immer öfter Gewalt durch. Seit der Besetzung der Krim 2014 verfolgt der Kreml offen eine neoimperiale Agenda – und die historische Erfahrung lehrt: Diese Politik endet nicht an den Grenzen der Ukraine. Gleichzeitig wird Amerika zum Unsicherheitsfaktor, und Europa findet sich in stürmischer See wieder.
Für Joachim Gauck ist entscheidend, ob wir den Schrecken in Tatkraft übersetzen können: in eine eigenständigere Verteidigungsfähigkeit, in strategische wirtschaftliche Anpassungen im KI-Zeitalter und in robuste Resilienz gegen autoritäre Angriffe auf die Demokratie.
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