Projekte

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern unterstützen wir Projekte zur kulturellen Teilhabe in der Region. Hier eine Auswahl:

Im Rahmen des Mannheimer Bündnisses für ein Zusammenleben in Vielfalt und des Förderprogramms "Demokratie leben" koordinierte das Kulturparkett im Jahr 2019 die "Themeninsel Kulturelle Teilhabe".

Das Projekt hat die Zielsetzung, Hürden der kulturellen Teilhabe vor allem für benachteiligte Gruppen abzubauen. In drei Projektphasen wurden Hürden und Chancen von kultureller Teilnahme ermittelt. Dabei wurden unter anderem Personen aus verschiedenen sozialen Gruppen befragt, was sie bisher vom Besuch von Kulturveranstaltungen abhält. Bei einer öffentlichen Diskussionsrunde kamen auch Vertreter*innen aus Politik, Kultur und Gesellschaft miteinander ins Gespräch.

Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen formulierte die "Themeninsel Kulturelle Teilhabe" Handlungsempfehlungen für die Gestaltung eines sozial gerechten, inklusiven Kulturlebens.

Mit Unterstützung der Vinci-Stiftung und dem Förderprogramm "Solidarische Stadt" setzte das Kulturparkett 2019 gezielt Akzente in den  Stadtteilen Neckarstadt-West, Jungbusch und Unterstadt.

Durch den Austausch mit den Quartiersmanager*innen konnten in diesen Stadtteilen deutlich mehr Gäste für den Kulturpass gewonnen werden. Informationen über den Kulturpass und das Kulturangeobt konnten gezielt verbreitet werden, wodurch eine gleichmäßigere und gerechtere Verteilung der Tickets erreicht wird.

Als Kooperationspartner unterstützt das Kulturparkett die Teilhabe von Klient*innen des Drogenvereins am Kulturleben. Im Rahmen des Projekts KEDro werden Menschen an Kulturveranstaltungen herangeführt, zu diesen begleitet und zur eigenständigen Wahrnehmung befähigt.

Ein Highlight des Projekts 2019 war ein gemeinsames Angebot mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: Zunächst wurde eine kleine Probe des Orchesters im Drogenverein veranstaltet, bei der die Klient*innen des Drogenvereins und die Musiker*innen der Staatsphilharmonie erstmals miteinander in Kontakt kamen. Später besuchte eine Gruppe aus dem Drogenverein ein Konzert der Staatsphilharmonie im Rosengarten und hatte anschließend die Gelegenheit zu einer zwanglosen Runde mit Musiker*innen und Intendanten.

Das Projekt „Kultiplikatoren" wird vom Minsterium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg gefördert. Das integrative Projekt ging im März 2020 an den Start und wurde an die Kontaktbeschränkungen während des ersten Lockdowns angepasst. Es wurde eine Gruppe von Kulturpass-Inhaber*innen zu „Multiplikatoren“ ausgebildet, die per Telefon ihr Wissen zum Kulturpass und ihre Begeisterung für Kunst und Kultur an andere Kulturparkett-Gäste weitergeben konnten. Auch ging es bei den Telefonaten darum, über kulturelle Interesse ins Gespräch zu kommen und Fragen zu (digitalen) Kulturangeboten zu beantworten. Damit ist das Kulturparkett auch während des Lockdowns mit seinen Gästen verbunden geblieben.
Die Projektteilnehmer*innen konnten hilfreiche Gespräche führen und einen sinnvollen Beitrag für das Kultuparkett Rhein-Neckar e.V. leisten.
Für das Engagement unserer ehrenamtlichen Helfer*innen möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.

Mit unserem Projekt "Außergewöhnliche Begegnungen" - Ein Kultur-Tandem-Projekt für Mannheim und die Welt (gefördert vom Goethe Institut Mannheim, Laufzeit Januar-Dezember 2022)  realisieren wir ein Modellprojekt, dass die kulturelle Teilhabe fördert und somit den Abbau von Barrieren, Stereotypen und sonstigen Rassentiments gegenüber anderen Kulturen und Menschen unterstützt. Im Mittelpunkt des Projkets stehen die Qualität der Begegnung und die positive Erfahrung zwischen zwei Menschen über Kunst und Kultur. Das Tandem-Projekt bietet einen Rahmen für den respektvollen Austausch zwischen zwei Menschen, die aus unterschliedlichen kulturellen Kontexten stammen - im Vordergrund steht jedoch das Verbindende, nicht das Trennende. Der Besuch zu zweit baut Ängste ab, erleichtert es (z.B. sprachliche und/oder kulturelle) Hürden zu meistern und fördert gleichzeitig den Austausch zwischen Gruppen mit unterschliedlichen Lebenserfahrungen.