Archiv des Autors: Kupa Kupa

Alte Feuerwache (MA) – lesen.hören 14: Zugabe: Lesen Schreiben Atmen. Doris Dörrie und die Bücher ihres Lebens

FR, 15. Mai 2020, 20:00 Uhr

Wo: Alte Feuerwache, Brückenstraße 2, 68167 Mannheim
Wie viele: 2 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen. Bitte reservieren Sie zwischen 1. – 10. Mai 2020 beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch unter 0621 44599550 oder besuchen Sie uns in den Sprechstunden. Die Verlosung ist am 11.5.20

Abholung der Karten:
Ihre Karte bekommen Sie direkt an der Abendkasse. Ihre Eintrittskarte können Sie bis spätestens 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung abholen.

„Wenn ich nicht schreibe, fühle ich mich seltsam.“ Doris Dörrie ist als eine der ersten erfolgreichen Frauen ihres Fachs bekannt geworden. Das war erstmal gar nicht das Schreiben, sondern die Regie. Zumindest in den Augen der Öffentlichkeit. Filme wie „Mitten ins Herz“, „Männer“ und „Kirschblüten – Hanami“ sind Klassiker der deutschen Filmgeschichte geworden. Geschrieben hat Doris Dörrie aber auch von Beginn an: als Drehbuchautorin zum Beispiel. Sie hat in den 1980er Jahren aber auch schon ihre ersten Erzählungen verfasst, im Jahr 2000 dann ihren ersten Roman. Da war sie dem Lesepublikum aber längst ein ganz selbstverständlicher und vor allem stets mit freudiger Erwartung verbundener Name.
Neben ihrer Arbeit als Filmemacherin, Autorin, Opern-Regisseurin unterrichtet Doris Dörrie seit über zwanzig Jahren an der Filmhochschule in München Angewandte Dramaturgie, Stoffentwicklung und gibt auch Schreibworkshops. Aus diesen Erfahrungen ist nun ein neues Buch entstanden: „Leben, schreiben, atmen“ heißt es und ist eine „Einladung zum Schreiben“.
Das eigene Leben bewusst wahrnehmen, dazu kann einem das Schreiben verhelfen, meint Dörrie, und zum Schreiben verhilft sie wiederum ihren Leser*innen. Nicht nachdenken, einfach machen und keine Angst vorm Scheitern haben, lautet dabei ihre Devise. Mitreißend und aufpuschend ist die Ausstrahlung dieser Frau. Umso neugieriger ist man, welche Bücher ihren Weg geprägt haben. In unserer Reihe „Bücher meines Lebens“ erzählt Doris Dörrie von ihnen und auch von der Arbeit, die zu ihrem neuen Buch geführt hat, Schreibübungen mit dem Publikum inbegriffen!

 

SWR Schwetzinger Festspiele – Hölderlin-Gesänge II: Liederabend

MI, 06. Mai 2020, 19:30 Uhr

Wo: Schloss Schwetzingen / Rokokotheater/ Rechter Zirkel
Wie viele: 4 Karten stehen dem Kulturparkett zur Verfügung. Bitte reservieren Sie zwischen 10.04.2020 und 27.04.2020 beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de) oder telefonisch (0621 44 59 95 50) oder den Sprechstunden in Mannheim oder in der Sprechstunde in Schwetzingen am dienstags von 17-19 Uhr in den Räumen des Schwetzinger Büros in der Hebelstraße 6 (AWO) und können Ihre Eintrittskarte  dann in den Sprechstunden in Mannheim ab 04.05.2020 abholen. Die Verlosung der Karten findet am 28.04.2020 statt.

Gäste aus Heidelberg, Schwetzingen, Oftersheim, Speyer und Ludwigshafen können, die Tickets per Post bekommen. Bitte geben Sie bei der Reservierung Ihre Adresse und Telefonnummer an.

Hölderlin-Gesänge II – Liederabend Holger Falk

 

Für ein Gedicht blieb Justinus Kerner berühmt, weil es als Volkslied gesungen und in Robert Schumanns Komposition zu einem Symbol des Freisinns wurde: „Wohlauf, noch getrunken den funkelnden Wein!“ Über dem forschen Marsch- und Wanderton vergaß man leicht, worauf er zielte: „Es treibt in die Ferne mich mächtig hinaus!“ So klingt die manische Version des Lebensgefühls, dessen Schattenseite Friedrich Hölderlin als „fremd im eigenen Land“ beschrieb. Kerner kannte Hölderlin. Er betreute ihn als Medizinstudent, als jener »nervenkrank« in die Authenriethsche Anstalt in Tübingen eingewiesen wurde. Kerner gab dem Älteren die Medikamente und beobachtete ihn, bis jener beim Schreiner Zimmer die Turmstube mit Neckarblick bezog. Hölderlin wurde posthum zum Dichter der Komponisten, die neuen Ausdruck suchten – oder suchen mussten, weil sie »in dieFerne mächtig hinaus« getrieben wurden. Eine treffende Auswahl aus dem Fundus der Verfolgten und Verbannten rahmen Holger Falk und Hilko Dumno mit Schumanns Opus 35, in dem sich an Position drei das Wanderweinlied findet.

Puppentheater Plappermaul(HD) – Erdmännchens Abenteuer – Gemeinsam stark! (ab 4 J.)

Sa 11. April 2020 16:00 Uhr

Wo: Puppentheater Plappermaul e. V., Steinhofweg 20, 69123 Heidelberg/Pfaffengrund

Eintritt frei mit Kulturpass. Die verfügbare Kartenanzahl hängt von der BesucherInnen-Zahl der jeweiligen Veranstaltung und dem Reservierungzeitpunkt ab.

Reservierungen bitte direkt an das Puppentheater Plappermaul unter 0176 45 90 99 95 oder per E-Mail unter kontakt@puppentheater-plappermaul.de bis einen Tag vor dem Veranstaltungstermin. Die Karten müssen 20 min. vor Beginn der Vorstellung abgeholt werden.

 

Erdmännchens Abenteuer – Gemeinsam stark! (ab 4 J.)

Es spielen: Simone und Winfried Hildenbeutel, Figurentheater Heidelberg

Dauer: ca. 45 Minuten

Text: Simone Hildenbeutel

Figuren: Gaby Müssle, Winfried Hildenbeutel

Bühne und Ausstattung: Winfried Hildenbeutel

Regie: Simone Hildenbeutel

Musik: Simone und Winfried Hildenbeutel

Ein Tag im Leben einer außergewöhnlichen Erdmännchenfamilie.

Während die Eltern auf Nahrungssuche gehen, bleiben die Kinder Aki, Suki und Hugo beim Erdmännchenbau zurück. Unermüdlich graben und aufmerksam auf Gefahren achten ist für das Überleben in der Wüste unabdingbar. Das lernen die Kinder schon von klein an. Kaum sind die Eltern weg, streiten sich Aki und Suki mal wieder. Daraufhin entfernt sich die kleine Suki alleine vom Bau und begibt sich damit in große Gefahr. Die Gefahr in Gestalt der bösen, roten Schlange können die Tiere nur gemeinsam besiegen.

Ein spannungsreiches und komisches Abenteuer mit einem nicht alltäglichen Rudel aus Erdmännchen, Warzenschwein und einem schrägen Vogel. So verschieden sie auch sind – gemeinsam sind sie stark.