Archiv der Kategorie: Ludwigshafen

Theater im Pfalzbau (LU) – Oper – Alcina

FR, 26.06.20, 19:30 UHR, und SO, 28.06.20, 18:00 UHR,

Wo: Theater im Pfalzbau(LU), Berliner Straße 30, 67059 Ludwigshafen

Wie viele: 5 Karten stehen für die Vorstellung im Theater im Pfalzbau zur Verfügung.

Bei Interesse können Kulturpassinhaber ab 6. – 17. Juni Ihren Reservierungswunsch per Mail oder Telefon (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder 0621-44599550) anmelden.

Das Kulturparkett Rhein-Neckar e.V. behält sich vor die Tickets/Reservierungen zu verlosen wenn sich mehr Interessierte melden als Plätze vorhanden sind.

Die Tickets gibt es an der Abendkasse. Bitte holen Sie Ihre Eintrittskarte bis spätestens 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung ab. Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Es kann zu sehr langen Wartezeiten kommen. Das Theater behält sich vor bei verspäteter Abholung die Tickets anderweitig zu vergeben.

Musiktheater

Alcina

Die Zauberin Alcina überzieht alle, die sich der Machtsphäre ihrer Insel nähern, mit einem Bann: entweder stehen sie ihr als willenlos ergebene Liebhaber zur Verfügung oder sie werden, wenn sie dies verweigern, in Tiere, Pflanzen oder Felsen verwandelt. Auf der Suche nach ihrem Bräutigam Ruggiero kommt Bradamante in Männerkleidern auf Alcinas Insel. Aus dem sich entspinnenden Verwirrspiel der Gefühle geht Alcina als Verliererin hervor. Ihre Macht und ihr Zauber sind durch die echte Liebe, die sie für Ruggiero empfindet, gebrochen.

Die 1735 in London uraufgeführte Alcina, eine der letzten Opernkompositionen Georg Friedrich Händels, entstand in einer Zeit, in der sein Opernunternehmen bereits in großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten war und kurz vor der Auflösung stand. Rein musikalisch hört man dem Werk jedoch keinerlei Schaffenskrise an, gehört doch Alcina zweifellos zu den inspiriertesten und farbigsten Opernpartituren Händels mit fast musikdramatischen Zügen. Für die zwischen Liebe und (Selbst-)Täuschung zerrissene Titelfigur hat der aus Halle stammende Komponist zu einer tiefen Charakterdarstellung gefunden, die weit über die in der Barockoper übliche äußere Affektdarstellung hinausgeht und bereits auf Gluck oder Mozart verweist.

Oper von Georg Friedrich Händel

Text nach dem Libretto L’isola di Alcina von Antonio Fanzaglia und dem Epos Orlando furioso von Ludovico Ariosto

Pfalztheater Kaiserslautern

Musikalische Leitung Anton Legkii
Inszenierung Andreas Bronkalla
Bühne Herbert Murauer
Kostüme Anke Drewes
Chor Gerhard Polifka

 

Theater im Pfalzbau (LU) – Beethoven zum Geburtstag – Chorkonzert

SO, 21. Juni 2020, 17.00 UHR

Wo: Theater im Pfalzbau(LU), Berliner Straße 30, 67059 Ludwigshafen

Wie viele: 5 Karten stehen für die Vorstellung im Theater im Pfalzbau zur Verfügung.

Bei Interesse können Kulturpassinhaber ab 6. – 17. Juni Ihren Reservierungswunsch per Mail oder Telefon (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder 0621-44599550) anmelden.

Das Kulturparkett Rhein-Neckar e.V. behält sich vor die Tickets/Reservierungen zu verlosen wenn sich mehr Interessierte melden als Plätze vorhanden sind.

Die Tickets gibt es an der Abendkasse. Bitte holen Sie Ihre Eintrittskarte bis spätestens 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung ab. Die Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Es kann zu sehr langen Wartezeiten kommen. Das Theater behält sich vor bei verspäteter Abholung die Tickets anderweitig zu vergeben.

Beethoven ließ sich zur Zeit der Komposition seiner ersten Messvertonung vom Vorbild der von seinem Lehrer Joseph Haydn komponierten Messen leiten, die er als „unnachahmliche Meisterstücke“ ansah. So enthalten Beethovens Skizzen zum Gloria seiner C-Dur-Messe auch zwei Stellen aus Haydns Schöpfungsmesse. Die am 13. September 1807 in Eisenstadt uraufgeführte Messe sagte dem Auftraggeber Fürst Nikolaus II v. Esterhazy allerdings nicht zu, sodass Beethoven sie kurzerhand bei der Drucklegung dem Fürsten Kinsky umwidmete. Beethoven distanzierte sich mit diesem Werk von traditionellen Messvertonungen und behandelte den Text nach eigener Angabe so, „wie er noch wenig behandelt worden“.

Ludwig van Beethovens Chorfantasie stellt in ihrer Kombination aus menschlicher Stimme, Klavier und Orchester ein Unikat dar. Die weit gespannte Klaviereinleitung ermöglicht einen Eindruck von Beethovens eigener Improvisationskunst, mit der er in jungen Jahren die Wiener High Society bezauberte. Erst ganz am Schluss treten die Sänger dazu. Das Chorfinale erinnert an Beethovens Neunte Symphonie, ohne allerdings deren Entschiedenheit zu erreichen oder auch nur anzustreben. Nicht um die Utopie einer besseren Welt geht es hier, sondern um ein Lob der Musik und des Gesangs.

Bei der Uraufführung der Chorfantasie, die als Schluss-Stück von Beethovens großer Akademie am 22. Dezember 1808 im Theater an der Wien gespielt wurde, kam es zu einem veritablen Skandal. Vermutlich wegen der erdrückenden Länge des Programms, aber auch wegen geringer Probenzeit und fehlerhafter Noten gerieten einige Instrumente durcheinander,  der Komponist ließ das Stück unterbrechen und neu beginnen. Beethoven selbst berichtet dem Verlag Breitkopf & Härtel in Leipzig am 7. Januar 1809: „Hauptsächlich waren die Musiker aufgebracht, dass indem aus Achtlosigkeit bey der einfachsten plansten Sache von der Welt gefehlt worden war, ich plötzlich stille ließ halten, und laut schrie[:] noch einmal“.

Konzert Beethovenchor Ludwigshafen

 

Ludwig van Beethoven C-Dur Messe op. 86
Ludwig van Beethoven Chorfantasie op. 80
Jan Wilke Uraufführung (mit einem Bezug zu Beethoven)

Musikalische Leitung Tristan Meister
Beethovenchor Ludwigshafen
Sinfonieorchester der Städtischen Musikschule Ludwigshafen

 

Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz (LU) – AD.AGIO – Romantische Musik und Lieder aus dem Friaul

Sa, 13. Juni 2020, 19:30 Uhr

Wo: Ludwigshafen, dasHaus

Wie viele: 10 Karten

Sie reservieren ab 2 Wochen vor dem jeweiligen Konzert beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann im Kulturparkett Laden in Mannheim (S3, 12)  abholen.

Die Eintrittskarten der Staatsphilharmonie beinhalten ein VRN-Kombiticket!
D.h. sie berechtigen am Veranstaltungstag bis zum darauf folgenden Tag 3:00 Uhr zur Fahrt mit allen Bussen, Straßenbahnen und freigegebenen Zügen (DB: RE, RB und S-Bahn jeweils in der 2. Klasse) im VRN.

Falls Sie in Heidelberg, Speyer oder Schwetzingen wohnen, kann Ihnen das Ticket zugeschickt werden. Geben Sie bitte bei der Reservierung Ihre Adresse an.

Bei großer Nachfrage können die Tickets verlost werden

 

Mitwirkende

  • Andrea Apostoli Dirigent

Beschreibung

PROGRAMM

Romantische Musik und Lieder aus dem Friaul

Weltoffene Gesellschaft

Was gibt es Schöneres, als sich bei Musik zu entspannen? Und genau dieses Gefühl verbirgt sich hinter Ad.Agio. Das Publikum sitzt auf einem großen Teppich – die klassische Raumsituation eines Konzerts wird aufgelöst und in einen Bereich der Teilhabe verwandelt. Andrea Apostoli nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch unterschiedliche Klangwelten. Ad.Agio ist ein Fest der Kulturen und ein Plädoyer für eine weltoffene Gesellschaft.