Archiv des Autors: Kulturparkett Rhein Neckar

dasHaus Ludwigshafen: Jasmin Tabatabai & David Klein Quartett

10 Karten stehen zur Verfügung. Die Karten liegen an der Abendkasse – nach vorheriger Reservierung nur hier unterhalb des Textes mit dem Reservierungsformular bis spätestens 6.2.2019 – bereit.

Jasmin Tabatabai & David Klein Quartett – „Was sagt man zu den Menschen, wenn man traurig ist“ Tournee 2018

Die „Süddeutsche Zeitung“ nannte Tabatabai in einem Atemzug mit Marlene Dietrich und Hildegard Knef, beim „Echo Jazz“ wurde die Jazz-Newcomerin2012 als „beste nationale Sängerin“ ausgezeichnet. Fünf Jahre und an die hundert Konzerte später ist aus der prickelnden Affäre zwischen Jasmin Tabatabai und dem Jazz eindeutig mehr geworden. „Das ist jetzt eine sehr ernsthafte Liebesbeziehung“, sagt die Sängerin, „man kann sich ungeschminkt zeigen und muss keine Angst davor haben, dass der andere sofort wieder abhaut.“Noch vielschichtiger und mutiger als beim Erstling ist die von Klein vorgenommene Stückauswahl für die Tour 2018, die diesmal einen Bogen von den 30er Jahren und Kurt Weill über Tabatabais englische Rock-Hymnen aus den 90ern bis hin zum französischen Chanson und einem persischen Folk-Song schlägt. Die Lieder erstrahlen nun in einem radikal anderen Licht: Klein und sein mit Olaf Polziehn (Piano), Ingmar Heller (Bass), Peter Gall (Drums) und Matthieu Michel (Trompete) hervorragend besetztes Quintettevozieren in den feingliedrigen Arrangements die Erinnerung an die goldene Zeitdes legendären „Blue Note“-Labels und an Künstler wie Miles Davis, John Coltrane,Horace Silver oder Lee Morgan.

Ort: Kulturzentrum dasHaus
Einlass: 19:00 Uhr
Tickets: 10 Kulturpass-Freitickets
Datum: 09.02.2019 / 20:00 bis 22:00 Uhr

Oststadt Theater (MA) – Vier linke Hände

Wo: Oststadt Theater Mannheim, Stadthaus N1, 1, 68161 Mannheim
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Im Oststadttheater sind seit November 2018  alle Vorstellungen (außer Sondervorstellungen, Premieren, Silvester) kostenfrei für Kulturpass-Inhaber*innen zugänglich. Pro Vorstellung werden Kulturpass-Inhaber*innen jeweils 10 Karten zur Verfügung gestellt. Die Karten sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich und können vorab nicht reserviert werden.

Die Karten sind ab Öffnung der Abendkasse eine halbe Stunde erhältlich. Es muss der Kulturpass und der Personalausweis vorgezeigt werden.

Kulturpass – Rollstühle

Kulturpassinhaber*innen im Rollstuhl legen rechtzeitig vor dem Vorstellungstermin im Theater bitte ihren Ausweis und Kulturpass vor, dann kann eine Karte für die erste Reihe, Platz 20a ausgehändigt werden. Zunächst bitte klären, ob Sie evtl. auch woanders sitzen können, gerne auch mit Hilfe der OTM Mitarbeiter.

Pro Kulturpass nur eine Person.
Pro Vorstellung ist nur ein Rollstuhlplatz (Platz 20a) möglich.
Begleitpersonen ohne Kulturpass erhalten keine Ermäßigung.

Vier linke Hände
nach Pierre Chesnot

Katja hat heute ihren 40. Geburtstag. Markus, ihr Nachbar von unten (ein verschrobener Professor und Ehefeind), klingelt und steht nass wie ein Schwamm vor der Tür. Katjas Badewanne ist übergelaufen. Trifft sich gut, Katja braucht einen Mann. Nun folgt ein urkomischer Kampf der Geschlechter. Sie versuchen Herz und Verstand in Einklang zu bringen und haben dazu noch “vier linke Hände”.

Lassen Sie sich überraschen!

Eintanzhaus (MA) – Der Riss – Tanzwerke Vanek Preuss

Wo: EinTanzHaus Trinitatiskirche, G 4, 4, 68159 Mannheim
Wie viele: 4 Karten insgesamt  verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis einen Tag vor der Veranstaltung beim buero@eintanzhaus.de oder telefonisch unter 0621-17290223.

Tanztheater
Der Riss – Tanzwerke

Angenommen Sie sehen einen Riss in einer Kaffeetasse – was tun Sie? Wegschmeißen oder abwarten bis sie zerbricht? Angenommen sie ist bereits zerbrochen … schmeißen Sie die Scherben weg oder reparieren Sie die Tasse und verzieren die Risse mit Goldlack? Angenommen die Gesellschaft wäre eine Kaffeetasse? Und Ihr Körper wäre eine Tasse, aus der Sie das Leben in kleinen Schlückchen trinken: Was tun Sie, wenn Sie Risse bemerken? Angenommen unsere Innenwelt bestünde aus Kontinenten, die sich entlang von Rissen gegeneinander verschieben, die durch Berge, Täler und Meere gehen … 

 

Capitol – Hennes Bender – Alle Jubeljahre

Wo: Capitol Mannheim
Wie viele: 10 Karten

Sie bestellen telefonisch beim Capitol unter 0621/33 67 333 Dienstag, Donnerstag und Freitag von 14-19 Uhr, Samstag von 11-13 Uhr und können Ihre Karte dann dort abholen.

Hennes Bender – Alle Jubeljahre

Das Beste aus 50 Jahren – von Shakespeare bis Spongebob

Das Leben ist ein Wunschkonzert. Zumindest wenn Hennes Bender mit „Alle Jubeljahre“ die besten Nummern, Songs und Dönekes aus seinen fünfzig Lebensjahren auf die Bühne bringt.
Ein Best-Off der besonderen Art, denn die Fans dürfen diesmal entscheiden, was gespielt wird und was nicht. Dass dabei der legendäre Anrufbeantworter, die „Doppelhaushälfte“, Spongebob und „La Boum“ auftauchen, ist von einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit. Aber Bender wäre nicht Bender, wenn nicht die ein oder andere Überraschung dabei sein dürfte.
Damit das Jubeljahr auch was ganz Besonderes wird, gibt es diese Show nur in limitierter Auflage, nur ein halbes Jahr lang bis zum Sommer 2019. Keine Verlängerung. Kommen und staunen Sie!

 

Karlstorbahnhof (HD) – Yoav: Multiverse

Wo: Kulturhaus Karlstorbahnhof, Saal, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg

Wie viele: 4 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar.

Sie reservieren bis zum 4. Febuar direkt beim Karlstorbahnhof per Mail unter
info@karlstorbahnhof.de.
Bitte nur in Ausnahmefällen telephonisch reservieren (06221/978911).

`Multiverse` Tour 2019
Keine Bestuhlung im Saal.

Fünf Jahre arbeitete YOAV an seinem neuen Album „Multiverse“, machte Tourpause und ließ sich Zeit, neue Energie zu sammeln und seinen Sound zu überdenken. Inspiration holte er sich auf seiner scheinbar nie endenden Reise durch die Welt: Zunächst in Asien, wo er beschloss, dass er nach drei Alben und zahlreichen Auftritten mit seiner Loop-Station aus diesem Teufelskreis ausbrechen muss und nicht zuletzt in Deutschland, wo er die vielen Eindrücke der Berliner Musik- und Kunstszene aufsaugte. Schließlich ließ er sich mit dem Komponisten und Elektroproduzent Lasse ‘Illinton’ Mosegard einige Zeit auf Ibiza nieder und verpasste seinem Album den Feinschliff. Das Ergebnis: Eine Mischung aus Trip-Hop und Electronica, bei der YOAV einen Bogen zwischen dem Himmlischen und Exzentrischen spannt. Mit seiner ersten Singleauskopplung „Blood Moon“, die er selbst als „Voodoo Electronica“ bezeichnet, läutete YOAV diese neue Ära ein: „Blood Moon ist das erste Lied, das ich für diese Platte geschrieben habe und das letzte, das ich dafür aufgenommen habe. In gewisser Weise ist es eine Brücke zwischen meinem alten und meinem neuen Sound. Es geht um Verlangen und Versuchung und davon, vom richtigen Weg abzukommen – wenn du weißt, dass du das Falsche tust, es aber trotzdem machst.“

Mit „Multiverse“ feiert YOAV sein zehnjähriges Künstlerjubiläum. Dabei kann er auf einige Meilensteine zurückblicken: Seine Single „Where Is My Mind?“ wurde auf dem Soundtrack des Films „Sucker Punch“ gefeatured, mit „Club Thing“ schaffte er es bis auf Platz 72 der Schweizer Singlecharts. Mit dem deutschsprachigen Raum offensichtlich sehr verbunden, kehrt er nun nach langer Zeit der Bühnenabstinenz zurück.

DAI Heidelberg – Lale Akgün

Wo: Deutsch-Amerikanisches Institut, Sofienstr. 12, 69115 Heidelberg

Wie viele: 4 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis zum 4. Februar beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und werden dann auf die Gästeliste gesetzt.

 

Platz da! Hier kommen die aufgeklärten Muslime
Gibt es denn aufgeklärte Muslime? Eine selten dumme Frage, meint Lale Akgün, die seit langem stört, dass das Bild des Islams in Deutschland mittlerweile von kopftuchtragenden Frauen und jungen Männern im salafistischen Outfit bestimmt wird. Denn von solchen Stereotypen profitiert nicht nur die fremdenfeindliche Rechte, sondern auch der politische Islam.

Als säkulare Muslimin will Lale Akgün auch andere darin bestärken, sich vom konservativen Gebots-Islam der Funktionäre zu emanzipieren – durch eine zeitgemäße Interpretation des Islams, die nicht mit individueller Freiheit und Gleichberechtigung kollidiert.

Lale Akgün, geboren 1953 in Istanbul, kam mit 9 Jahren nach Deutschland. Nach ihrem Studium der Medizin und Psychologie arbeitete sie im Bereich Jugendhilfe und Familienberatung und leitete das Landeszentrum für Zuwanderung in NRW. Von 2002 bis 2009 war sie Mitglied des Deutschen Bundestags.

Karlstorbahnhof (HD) – Dr. Alan Bern: Why Yiddish Music Matters

Wo: Kulturhaus Karlstorbahnhof, KlubK, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Heidelberger Hochschulreden
Jiddische Musik ist die Ausprägung einer Kultur, die über Jahrhunderte ein bedeutender Teil des europäischen Lebens war. Seit einiger Zeit erlebt diese Musik, besonders die Klezmer-Musik in ihren verschiedensten Erscheinungsformen, einen neuen Aufschwung. So feiert beispielsweise eines der mittlerweile bedeutendsten Klezmer-Festivals der Welt, der Yiddish Summer Weimar, in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen. Menschen aus der ganzen Welt besuchen dieses Festival, um jiddische Musik zu spielen, um Jiddisch zu lernen, um Konzerte zu hören und um an Tanzworkshops teilzunehmen. Vor allem aber, um voneinander zu lernen und um etwas über sich selbst zu erfahren – Aspekte, die dem Gründer und Leiter des Festivals, Dr. Alan Bern, besonders wichtig sind.

Alan Bern möchte die in Europa im Holocaust nahezu ausgerottete jiddische Kultur nicht nur bewahren und erforschen, er möchte diese ebenso vermitteln und weiterentwickeln. Er sieht in der Auseinandersetzung mit der Musik oder dem Tanz die Chance, die Grenzen einer Kultur zu überwinden und verschiedene Identitäten in Austausch zu bringen. Welche Bedeutung die jiddische Musik dabei haben kann, darüber spricht Dr. Alan Bern in seiner Heidelberger Hochschulrede zum Thema „Why Yiddish Music Matters“.

Zur Person
Alan Bern (geboren 1955 in Bloomington, Indiana) ist ein US-amerikanischer Komponist, Pianist, Akkordeonist, Musikpädagoge, Kultur- und Bildungsaktivist und lebt seit 1987 in Deutschland. Er ist Gründer und Künstlerischer Leiter des Yiddish Summer Weimar und der Other Music Academy (OMA). Seine Beiträge zur Erforschung, Verbreitung und kreativen Erneuerung der jüdischen Musik, u. a. durch die Musikgruppen Brave Old World, The Other Europeans und The Semer Ensemble, sind international anerkannt.
Seine musikalische Ausbildung umfasst sowohl das klassische Piano unter Paul Badura-Skoda und Leonard Shure als auch Jazz mit Karl Berger, dem Art Ensemble Chicago, Anthony Braxton und anderen. Außerdem widmete er sich der zeitgenössischen Musik, lernte unter anderem von John Cage, Frederic Rzewski und Joel Hoffman. Er erhielt einen Master-Abschluss in Philosophie und Kognitionswissenschaft bei Daniel Dennett und promovierte anschließend in Musikkomposition. Seitdem komponierte er zahlreiche Stücke für Theater und Tanz, unter anderem in New York, Montreal, Berlin, Luzern, Essen und Bremen. Er ist der Entwickler der Present-Time Composition©, einer musikalischen und pädagogischen Methode, die unter Einbeziehung kognitionswissenschaftlicher Erkenntnisse Verfahren der Improvisation und der Komposition zusammenführt. 2009 erhielt Alan Bern für seine Arbeit als Musiker und Dozent den deutschen Weltmusikpreis RUTH für sein Lebenswerk, 2016 den Weimar Preis zur Anerkennung seines langjährigen Beitrags zum geistig-kulturellen Ansehen der Stadt Weimar sowie 2017 den Verdienstorden des Freistaats Thüringen.

Heidelberger Hochschulreden
Die Vortragsreihe der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg setzt Zeichen: Ob Staatsoberhäupter, Regierungsmitglieder, Wissenschaftler, Unternehmer, Kulturschaffende oder prominente Journalisten – zu Wort kommen alle, die innovativ wirken und gesellschaftliche Debatten prägen, mitbestimmen oder kritisch bewerten.

Junges Nationaltheater (MA) – Utopie – Eine Recherche über die Zukunft (ab 14 Jahren)

Wo: Saal Junges NTM / Studio Feuerwache 
Wie viele: 10 Karten pro Veranstaltung über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren direkt beim Jungen Nationaltheater unter Tel. 0621 1680-302 (Herr Pranschke) oder per E-Mail an  gerd.pranschke@mannheim.de und können Ihre Karte dann im Theater abholen. Die Kartenvergabe ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich, sonst ist der Vorstellungsbesuch nicht möglich.

Utopie – Eine Recherche über die Zukunft

Ein musikalisches Werk. Vier Generationen. Eine Bühne. Wie stellen wir uns die Zukunft vor? Und wie prägt die Vergangenheit die Erwartungen an sie?

Ausgehend von der Komposition »Utp_«, die von Alva Noto und Ryuichi Sakamoto zusammen mit dem Ensemble Modern im Jahr 2007 geschaffen und der Stadt Mannheim zum 400. Jubiläum geschenkt wurde, befragen Ulrike Stöck und ihr Team in der Produktion »Utopie – Eine Recherche über die Zukunft« unsere Stadt und unsere Welt. Sie entwerfen eine Weltanschauung jenseits von realistischen Sachlagen. Eine Utopie eben.

Auf der Bühne stehen ein Kind, zwei Schauspieler unterschiedlichen Alters und eine Person in der nachberuflichen Lebensphase. Gemeinsam beleben sie die elektronische Komposition mit ihren Geschichten und Perspektiven. Sie tanzen, besetzen und bebildern und lassen einen gemeinsamen Zukunftsraum entstehen. Einen Zukunftsraum, in dem alles möglich ist.

Dauer: 70 Minuten, keine Pause
Die angegebene Dauer ist lediglich ein Richtwert.

 

Alte Feuerwache (MA) – SUNDAYKICK

Wo: Alte Feuerwache, Brückenstraße 2, 68167 Mannheim
Wie viele: 6 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie können direkt bei der Alten Feuerwache reservieren (telefonisch unter 0621/293 92 81) und Ihr Ticket dann unter Vorlage des Kulturpasses an der Abendkasse abholen.

SUNDAYKICK

Bigbandjazz mit Kicks´n Sticks
Special Guest: Ludwig Nuß / Leitung: Martin S. Schmitt

Mit virtuoser Technik und feinsinnigem Ton zählt Ludwig Nuß zu den Besten seines Faches.
Seit 1996 ist er Mitglied der WDR Bigband, seit 2002 Lead-Posaunist und Solist dieses renommierten Ensembles. Ludwig Nuß war vom Wintersemester 2007/08 bis 2012 Professor für Posaune/ Ensemblebegleitung am das Jazz-Institut Berlin. Er machte zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen und Tonträger mit internationalen und nationalen Jazzgrößen. Für das Konzert mit den Profi-Jazzern von Kicks’n Sticks hat er Eigenkompositionen und Solostücke mitgebracht, die teilweise eigens für ihn geschrieben wurden. Trotz seiner Verwurzelung in der Bigband sucht der Musiker auch immer wieder den Raum für intime musikalische Momente, wie man an dem Duoprojekt mit Arrangeur und Pianist Michael Abene erkennen kann.

Leitung: Martin Sebastian Schmitt

Nationaltheater (MA) – Blaubarts Geheimnis (Tanzstück) – zum letzten Mal i.d. Spielzeit!

Wo: Nationaltheater am Goetheplatz – Opernhaus -> Spielstätten und Anfahrt

Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis vier Tage vor der Vorstellung beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Blaubarts Geheimnis

Tanzstück von Stephan Thoss

Musik von Henryk Górecki, Philip Glass

Premiere: Sa, 17. November 2018

»Blaubarts Geheimnis« widmet sich der berüchtigten Figur des frauenmordenden Ritters Blaubart. Im selben Jahr, in dem die Uraufführung von Béla Bartóks Oper »Herzog Blaubarts Burg« ihr hundertjähriges Jubiläum feiert, zeigt Stephan Thoss seine choreografische Interpretation von Charles Perraults Märchen. Zu Musik von Henryk Górecki und Philip Glass spürt das Tanzstück einzelnen Motiven nach und deckt dabei verborgene Geheimnisse des Menschen Blaubart auf. Er führt seine junge Gattin durch die unwirkliche Atmosphäre der Zimmer seines Schlosses und nimmt sie mit auf den Weg durch das Labyrinth seiner Seele. Für eine gemeinsame Zukunft ist er bereit, seine dunklen Rätsel mit ihr zu teilen, doch vor dem letzten Geheimnis schreckt auch er zurück.

Die 2010 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden entstandene Choreografie wurde 2014 mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis »Der goldene Schikaneder« als Beste Ballettproduktion ausgezeichnet und war für den Theaterpreis DER FAUST nominiert.