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Alte Feuerwache (MA) – ENJOY JAZZ: SWR NEWJAZZ MEETING


FREITAG, 16. NOVEMBER 2018, 20 Uhr

Wo: Alte Feuerwache, Brückenstraße 2, 68167 Mannheim
Wie viele: 6 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie können direkt bei der Alten Feuerwache reservieren (telefonisch unter 0621/293 92 81) und Ihr Ticket dann unter Vorlage des Kulturpasses an der Abendkasse abholen.

ENJOY JAZZ: SWR NEWJAZZ MEETING

as SWR NEWJazz Meeting ist seit 1966 eine künstlerische Forschungsstation in Sachen improvisierter Musik. Völlig unterschiedliche Musiker, die zuvor noch nie zusammen gespielt haben, erarbeiten in einem mehrtätigen Prozess beim SWR ein gemeinsames Programm, das sie anschließend auf Konzerten im Sendegebiet präsentieren.

Kurator des SWR NEWJazz Meetings 2018 ist der junge österreichische Kontrabassist und Komponist Lukas Kranzelbinder. Für die 51. Ausgabe des legendären SWR-Klanglabors hat er ein einzigartiges Improvisations-Projekt zusammengestellt. Sechs Musikerinnen und Musiker aus fünf verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichen musikalischen Backgrounds treffen auf den aus der Demokratischen Republik Kongo stammenden Schriftsteller Fiston Mwanza Mujila. Spätestens seit der gefeierten Veröffentlichung seines Romans „Tram 83“ wird er als eine Ausnahmeerscheinung am Literaturhimmel gehandelt. Weniger bekannt ist, dass Mwanza Mujila auch live einen Sog aus Improvisation, Lesung und Performance entwickelt, die tief unter die Haut gehen. In einzigartiger Weise verbindet Fiston Mwanza Mujila die Rhythmik und Intensität seines hoch musikalischen Sprachstils mit der inhaltlichen Wucht post-kolonialer Energien und Stimmungsbilder. Nicht umsonst bezeichnet der Schriftsteller den Prozess des Schreibens als „Komponieren“, er spricht von einem starken Bezug zu Instrumenten wie dem Tenorsaxofon. Mehrmals wurde die Energie und Form seiner Texte mit der Spielweise John Coltranes verglichen.

Als musikalisches Grundgerüst des SWR NEWJazz Meetings 2018 hat Lukas Kranzelbinder einen Liederzyklus für die nordafrikanische Basslaute Guembri komponiert, die er seit einigen Jahren spielt. Davon ausgehend schafft der „Bass-Senkrechtstarter“ (Süddeutsche Zeitung) einen für ihn ganz typischen Mix aus teils hypnotischen und hoch-energetischen, teils aber auch fragil-emotionalen Klängen, die den Jazz als offenes Bindeglied zwischen musikalischen Welten sehen. Das SWR NEWJazz Meeting bietet dem 30jährigen jetzt einen idealen Rahmen, um seine Konzepte mit einem hochklassigen Ensemble, das in dieser Konstellation zum ersten Mal zusammen spielt, umzusetzen: Der französischen Oud-Spieler und Gitarrist Gregory Dargent trifft auf die iranische Klarinettistin Mona Matbou-Riahi, der österreichische Trompeter Mario Rom und der deutsche Saxofonist Johannes Schleiermacher – beide Mitstreiter in Kranzelbinders Band Shake Stew – treffen auf den britischen Schlagzeuger Dave Smith, der unter anderem in der Band von Robert Plant spielt.

So steht mit „On boit Lumumba – Wir trinken Lumumba“ ein spannendes Projekt zwischen den Welten bevor, dessen Klänge und Wörter verborgene Energien wecken, neue Türen aufstoßen und noch lange nachhallen will.

 

Zum Titel des Projekts:

Der Titel „On boit Lumumba – Wir trinken Lumumba“ bezieht sich ganz bewusst auf ein zwiespältiges Sinnbild unserer Zeit. Einerseits sind der Mensch Patrice Lumumba (kongolesischer Politiker und afrikanischer Freiheitskämpfer) und die damit verbundenen historischen Ereignisse in unseren Breiten weitgehend unbekannt; sie spielen in Schulbüchern der westlichen Welt keinerlei Rolle. Gleichzeitig ist „Lumumba“ seit vielen Jahren ein vor allem auf Aprés-Ski-Hütten in den Alpen beliebter Drink aus Kakao, Milch und Rum, der dort ganz selbstverständlich in rauen Mengen getrunken wird.

Das Programm in diesem Jahr: On boit Lumumba – wir trinken Lumumba!

Lukas Kranzelbinder (Kurator) – Kontrabass
Fiston Mwanza Mujila – Voice, Lyrics
Mona Matbou Riahi – Klarinette
Mario Rom – Trompete
Grégory Dargent – Oud
Johannes Schleiermacher – Tenorsaxofon
Dave Smith – Schlagzeug

 

DAI Heidelberg – Karsten Brensing: Können Tiere Kultur?


Mittwoch, 21. November 2o18, 2o:oo Uhr

Wo: Deutsch-Amerikanisches Institut, Sofienstr. 12, 69115 Heidelberg

Wie viele: 4 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis zum 16. November beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und werden dann auf die Gästeliste gesetzt.

Können Tiere Kultur?
Orcas leben in einer 700.000 Jahre alten Kultur, Delfine rufen sich beim Namen, Fische benutzen Werkzeuge, Elefanten erkennen sich im Spiegel, Meisen belehren Artgenossen, Ratten zeigen Mitgefühl, Hunde können verzeihen und Bonobos flirten.

Dr. Karsten Brensing kennt eine Fülle von Beispielen, die belegen: viele Tiere sind uns im Denken und Fühlen ähnlicher als wir glauben, sie denken strategisch und leben wie wir in einer Kultur. Viele der Verhaltensweisen sind nicht angeboren, sondern durch soziales Lernen von Artgenossen erworben und werden als Kulturfertigkeit angewendet.

In seinem neusten Buch Die Sprache der Tiere plädiert der Verhaltensbiologe, Delfinforscher und Bestsellerautor Brensing für ein faires Miteinander, indem der Mensch Tiere besser versteht und von ihnen besser verstanden wird.

Moderation und Gespräch: Jörg Tröger

Planetarium Mannheim – Expedition Weltraum


Fr, 23. November 2018, 15:00 Uhr

Wo: Planetarium Mannheim
Wie viele: 10 Karten

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann im Kulturparkett Laden in Mannheim.

Unsere Expedition ins Weltall führt uns durch unser Sonnensystem in die Weiten unserer Galaxis und darüber hinaus. Dabei beginnen wir mit astronomischen Grunderfahrungen wie dem nächtlichen Sternhimmel und seinem Wechsel im Wandel der Jahreszeiten. Erläutert werden zudem besondere Ereignisse wie Sonnenfinsternisse oder Kometenerscheinungen. Schließlich werden wir auch exotischere Bewohner unseres Kosmos kennen lernen, etwa Sternhaufen, Nebel und ferne Galaxien.
Das Programm ist für „Einsteiger“ konzipiert und erläutert astronomische Ereignisse und Phänomene auf verständliche und zugleich kurzweilige Art.Dauer ca. 60 Minuten, geeignet auch für Kinder ab ca. 10 Jahre.