Angebote aus Theater



Theater Heidelberg im Heidelberger Schloss – Heidi (ab 6 Jahren)


So 24.06.2018, 17.00–18.10 Uhr

Wo: Englischer Bau im Heidelberger Schloss

Wie viele: 8 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann in der Sprechstunde des Kulturparketts in Mannheim und Heidelberg abholen.

Mit Kindern einen schönen Sonntagsausflug nach Heidelberg:

Die Eintrittskarten beinhalten ein VRN-Kombiticket!
D.h. sie berechtigen am Veranstaltungstag bis zum darauf folgenden Tag 3:00 Uhr zur Fahrt mit allen Bussen, Straßenbahnen und freigegebenen Zügen (DB: RE, RB und S-Bahn jeweils in der 2. Klasse) im ganzen VRN! (auch mit der Bergbahn zum Schloss)

Über die Veranstaltung:

Heidi: Das Waisenkind Heidi hat die ersten Lebensjahre bei ihrer Tante Dete verbracht, doch diese will sich ab sofort nicht mehr um das Mädchen kümmern. Also bringt sie Heidi zum Alm-Öhi. Bei ihm soll sie in Zukunft wohnen, denn schließlich ist er ihr Großvater! Und so bleibt Heidi beim Alm-Öhi in den Bergen. Für sie ist alles neu und gierig saugt sie die Schönheit der Berge, Bäume und Wiesen auf. Am allerschönsten ist es, wenn sie im Sommer mit dem Geißenpeter die Ziegen hüten darf. Doch so schnell wie sie in die Berge gekommen ist, muss Heidi schon wieder ihre Sachen packen. Sie wird nach Frankfurt geholt, denn die Familie Sesemann braucht eine Spielgefährtin für die kranke Tochter des Hauses. Und obwohl Klara und Heidi gute Freundinnen werden, ist Heidi nicht glücklich – ihre Sehnsucht nach dem Großvater, Peter und den Bergen wird immer größer. Die Schweizerin Johanna Spyri hat mit ihrer Heidi ein fröhliches und vor allem freiheitsliebendes Mädchen erschaffen, das neugierig und offen auf jeden Menschen zugeht. Heidi ist vielleicht genau deswegen eine der bekanntesten Mädchenfiguren der Weltliteratur.

Link zur Veranstaltung

NTM – X (DSE)


Mo, 25.06.2018, 20.00 Uhr

Wo: Nationaltheater Mannheim, Studio Werkhaus

Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis drei Werktage vorher beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

X (DSE)
Alistair McDowall

Irgendwann in einer nicht allzu fernen Zukunft. Die Besatzung einer Raumstation befindet sich für eine Forschungsmission auf Pluto, am äußersten Rand unseres Sonnensystems, als plötzlich der Kontakt zur Erde abbricht. Da die Lebenserhaltungssysteme an Bord auf Jahrzehnte angelegt sind, bleibt der Crew nur eines: Warten. Dann spielt auf einmal die Uhr verrückt, und keiner weiß mehr, wie lange sie eigentlich schon warten: Wochen, Monate oder gar Jahre? Konfrontiert mit der Ewigkeit, beginnen sich Erinnerungen zu relativieren, geraten Identitäten ins Wanken, lösen sich Realität und Rationalität immer weiter auf. Woher kommt die Kinderstimme? Wer hat das blutrote X an die Wand gemalt? Wer bin ich angesichts des großen Nichts? Das existentielle Vakuum an Bord entwickelt sich zu einem kafkaesken Paralleluniversum.

Über die Uraufführung 2016 in London schrieb die britische Financial Times: »Gewohnte Bezugspunkte werden außer Kraft gesetzt. Der Verlust des Zeitgefühls führt zum Kollaps kohärenter Erzählmuster, der Persönlichkeit und schließlich sogar der Sprache. Lässt man sich darauf ein, kann man sich der beklemmenden Wirkung von X kaum entziehen«. Und die New York Times urteilte begeistert: «Die Handlung von X schreibt sich im Moment ihrer Verfertigung, sodass man im zweiten Akt fast jedes Detail aus dem ersten überdenken muss … Am Schluss stellt man sich elektrisiert die Frage, wovon man da gerade Zeuge war.»

Alistair McDowall, 1987 in Nordengland geboren, gilt als eine der bedeutendsten und spannendsten britischen Stimmen seiner Generation. Am Nationaltheater waren bereits die deutschsprachigen Erstaufführungen seiner Stücke Brilliant Adventures und Pomona zu sehen.

Zino Wey, geboren 1988 in Basel, inszeniert u.a. am Schauspielhaus Zürich, den Münchner Kammerspielen, dem Residenztheater München, dem Schauspielhaus Wien sowie am Ballhaus Ost in Berlin. In der Spielzeit 2014/2015 brachte er am Nationaltheater Mannheim Noah Haidles Götterspeise zur Uraufführung.

Nationaltheater (MA) – Wie werde ich reich und glücklich?


So, 8. Juli 2018, 19 Uhr

Wo: Nationaltheater Mannheim, Opernhaus
Wie viele: 10 Karten insgesamt über das Kulturparkett verfügbar. Die noch verfügbare Kartenanzahl kann von der hier angegebenen abweichen.

Sie reservieren bis drei Tage vorher beim Kulturparkett (info@kulturparkett-rhein-neckar.de oder telefonisch 0621 44599550) und können Ihre Karte dann direkt an der Abendkasse im Nationaltheater abholen.

Wie werde ich reich und glücklich?
Mischa Spoliansky

Eine dünne Broschüre flattert beim arbeitslosen Kibis in die Mansarde: Wie werde ich reich und glücklich? Mit nur drei Anweisungen verwandelt sie sein gescheitertes Leben von Grund auf.

Es ist ein utopisches Gedankenspiel, das Felix Joachimson 1930 als Kursus in zehn Abteilungenverfasste – und der Chanson-Komponist Mischa Spoliansky vertonte die schönsten Momente daraus. Die Kabarettrevue über den Aufstieg des Hochstaplers Kibis im Berlin der Weltwirtschaftskrise war ein Riesenerfolg und wurde nach kurzer Zeit verfilmt. Doch weder bei Youtube noch im Bundesfilmarchiv lässt sich der Revuefilm heutzutage auftreiben.

Die multimedial arbeitende Hamburger Musiktheatergruppe KOMMANDO HIMMELFAHRT (Jan Dvořák/Thomas Fiedler/Julia Warnemünde) nimmt sich dieser Lücke in der deutschen Filmografie an und rekonstruiert vor den Augen des Publikums eine Komödie, die in ihrer Respektlosigkeit von heute sein könnte und zugleich den Charme der Zwanziger atmet. Was wird das Ergebnis sein? Ein Massenexperiment? Rasante Dreharbeiten? Musikalische Lebensberatung? – Bestenfalls all das gleichzeitig. Ansonsten zumindest sehr, sehr lustig.

Dauer: ca. 2 Stunden
Die angegebene Dauer ist lediglich ein Richtwert.